Frau schaut durch ein Bücherregal © Royalty-Free / Corbis

© Royalty-Free / Corbis

© Royalty-Free / Corbis

Veranstaltungsübersicht Bibliotheca Bipontina Zweibrücken

24. August 2017: Ausstellungseröffnung "Gott, Schöpfer Himmels und der Erden" Die Tradition der Schöpfungsdarstellung bei Luther, belegt mit Beispielen aus der Bibliotheca Bipontina

Ausstellung (24. August – 17. November 2017) und Vernissage (24. August 2017, 19.30)
- offizieller Beitrag des LBZ zum Lutherjahr

Die „Rüstkammer des rechten Glaubens“, die Bibliothek des Pfalzgrafen Karl von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600), enthält eine Sammlung der wichtigsten reformatorischen (Kontrovers-) Literatur sowie zahlreiche Bibeln. Sie gehört heute zum Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Zweibrücken. - Zeigte die Bibliotheca Bipontina zu Beginn der Luther-Dekade wie die Sozialisation des Pfalzgrafen und der Bibliotheksaufbau parallel zur Entstehung des Konkordienbuches (1580) verliefen, so steht nun einer seiner schönsten Bände im Mittelpunkt der Betrachtung, Luthers 1543 bei Hans Lufft in Wittenberg erschienene Bibelübersetzung mit ihrer Schöpfungsdarstellung.

Nicht nur die Ikonographie dieses zentralen Werkes, seine Prägung durch den Reformator und die Vorbildfunktion für spätere Darstellungen werden mit zahlreichen Exponaten belegt. Wichtig ist den Veranstaltern vor allem darzustellen, in welcher Tradition das Kosmos-Verständnis des Reformators stand, das hier in Holz geschnitten wurde. 

 

Ausstellungseröffnung:
Die Ausstellung wird am 24. August 2017 um 19.30 Uhr eröffnet.

Ausstellungsort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken
www.lbz.rlp.de

Ausstellungsdauer:
24.08.2017 - 17.11.2017
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

Öffentliche, kostenlose Führungen:
10. September 2017 (14 bis 15 Uhr);
9. November 2017 – Im Rahmen der personellen Möglichkeiten sind Führungen für Gruppen ab 10 Personen nach rechtzeitiger Vereinbarung möglich –
Kontakt: Dr. Sigrid Hubert-Reichling (06332 16403; hubert-reichling(at)lbz-rlp.de)

Rahmenprogramm:
Im Rahmen der Ausstellung findet folgendes Rahmenprogramm in der Bibliotheca Bipontina, jeweils um 19.30 Uhr statt:
21.09.2017 Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui: Ein Nachtigall die waget. Luther und die Literatur
26.10.2017 Gerhard Kaiser: Kreis und Kosmos. Zur Geschichte eines zentralen christlichen Symbols
16.11.2017 Dr. Anette Gerlach: „das man Fleiß und Kosten nicht spare, für gute Bibliotheken zu sorgen“. (Luther) – Bibliothek und Reformation.

10. September 2017: Demonstration von Macht und Pracht in einer fürstlichen Büchersammlung. Präsentation im Rahmen des Tages des offenen Denkmals

Weitere Information folgen in Kürze

21. September 2017: Vortrag "Ein Nachtigall die waget. Luther und die Literatur" von Prof. Dr. Matthias Luserke-Jaqui

Weitere Information folgen in Kürze

25. bis 29. September 2017: Bücherbasar

25. bis 29. September 2017

Bücher aus dem Dublettenbestand der Bibliotheca Bipontina werden auf dem Bücherbasar im Landesbibliothekszentrum in diesem Herbst angeboten.
Interessierte erhalten die Gelegenheit, Bücher aller Fachgebiete zu sehr günstigen Preisen zu erwerben. Neben wissenschaftlichen Werken können auch heimatkundliche Titel, Romane, Reiseführer, Bildbände und sonstige Unterhaltungsliteratur erstanden werden - vieles davon in fast neuwertigem Zustand

26. Oktober 2017: Vortrag "Kreis und Kosmos. Zur Geschichte eines zentralen christlichen Symbols" von Gerhard Kaiser

Weitere Information folgen in Kürze

16. November 2017 Vortrag: „das man Fleiß und Kosten nicht spare, für gute Bibliotheken zu sorgen“. (Luther) – Bibliothek und Reformation. Dr. Annette Gerlach

Weitere Information folgen in Kürze

Veranstaltungsübersicht Pfälzische Landesbibliothek Speyer

bis 2. September 2017: Ausstellung "Thomas Nast - aktuell damals wie heute. Der pfälzische Vater der politischen Karikatur in den USA"

Ausstellungsdauer: 5. Mai - 2. September 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 4. Mai 2017 um 19.30 Uhr.

  • Grußwort: Thomas Hirsch (Oberbürgermeister der Stadt Landau).
  • Einführung in die Ausstellung: Hubert Lehmann (Thomas-Nast-Verein, Landau).
  • Vorstellung des Nast-Projekts im Digitalisierungsportal "dilibri": Christoph Mayr (LBZ).

In Zusammenarbeit mit dem Thomas-Nast-Verein Landau in der Pfalz.

Hubert Lehmann bietet an folgenden Samstagen jeweils um 10.30 Uhr Führungen durch die Ausstellung an:

27. Mai 2017;   8. Juli 2017;   29. Juli 2017;   26. August 2017

Anmeldungen für die Führungen bitte unter folgender Tel.-Nr.: 06232 9006-224 bzw. E-Mail: info.plb(at)lbz-rlp.de

Über Thomas Nast und die Ausstellung:
Das LBZ besitzt den zeichnerischen Nachlass von Thomas Nast mit rund 2.000 Karikaturen und digitalisiert diesen seit 2016. Annähernd 1.000 Karikaturen finden Sie bereits in der thematischen Sammlung Thomas Nast in unserem Digitalisierungsportal "dilibri".

Thomas Nast war ein gebürtiger Pfälzer und der berühmteste Zeichner in den USA im 19. Jahrhundert. Geboren am 26.09.1840 in Landau in der Pfalz, wanderte seine Mutter mit ihm und seiner Schwester 1846 in die USA aus; sein Vater war Oboist in der Kapelle des 9. Bayerischen Regiments und zog 1850 nach Ende seiner Dienstzeit zu seiner Familie nach New York. Das zeichnerische Talent von Nast wurde früh erkannt und gefördert. Im zarten Alter von 15 Jahren bot er seine erste Zeichnung
Leslies’s Illustrated News in New York an und erhielt eine Stelle als Zeichner und Graveur. Bereits mit 19 Jahren arbeitete er als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen. 1861 heiratete Nast Sarah Edwards, die aus einer wohlhabenden liberalen New Yorker Familie des Bildungsbürgertums stammte. Entscheidend für seine Karriere war die Festanstellung bei Harper’s Weekly 1862. Für diese Zeitschrift fertigte er Zeichnungen zum Bürgerkrieg nach Vorlagen von Künstlern, die am Kriegsgeschehen teilnahmen, kämpfte mit seinen politischen Karikaturen gegen Korruption, gegen die Diskriminierung von Minderheiten und griff weitere gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Themen seiner Zeit auf. Nast war der Vater der modernen politischen Karikatur, wobei er sich auf die Portraitkarikatur spezialisierte. Er begleitete mit seinen Zeichnungen – durchaus parteiergreifend – sämtliche Präsidentschaftswahlen von 1864-1896. 1902 bot Präsident Theodor Roosevelt dem wirtschaftlich in Not geratenen Nast den Posten eines Konsuls in Ecuador an, wo dieser noch im selben Jahr am 7. Dezember an Gelbfieber verstarb.

In der Ausstellung werden Zeichnungen gezeigt, die im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg und der Sklavenbefreiung entstanden, die die Diskriminierung von Minderheiten wie Indianern und Chinesen aufzeigen und sich mit den Problemen bei der Angliederung der Südstaaten in die Union am Ende des Bürgerkrieges, die sogenannte „Reconstruction“, befassen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Präsidentschaftswahlkämpfen, aber ebenso werden Karikaturen zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen seiner Zeit gezeigt, so z.B. zum Thema Korruption (William Tweed, Tammany Hall). Bei vielen seiner Karikaturen lassen sich auch im 21. Jahrhundert aktuelle Bezüge herstellen.

Der Thomas-Nast-Verein Landau in der Pfalz e.V.
1977 als „Thomas-Nast-Stiftung“ gegründet.
Der Verein hat den Zweck, das Andenken an den in Landau geborenen Karikaturisten Thomas Nast zu bewahren und zu pflegen und die Kenntnis über sein herausragendes künstlerisches Schaffen und Werk zu fördern und zu verbreiten.
Der Verein ehrt Karikaturisten mit dem Thomas-Nast-Preis. Letzter Preisträger ist Tomi Ungerer.
Ausstellungen:
* 2016: Im Tomi-Ungerer-Museum Straßburg
* 2017: Im Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek Speyer
* 2017: In Vorbereitung ist eine Nast-Mester-Ausstellung im September/Oktober in Landau mit Karikaturen beider Künstler.

23. August 2017: Buchvorstellung "Exportgut Reformation"

"Exportgut Reformation". Buchvorstellung mit Dr. Ulrich A. Wien.
In Zusammenarbeit mit dem Verein für pfälzische Kirchengeschichte und dem Gustav Adolf Werk Pfalz

Mittwoch, 23. August 2017, 19 Uhr

Der Sammelband "Exportgut Reformation: Ihr Transfer in Kontaktzonen des 16. Jahrhunderts und die Gegenwart evangelischer Kirchen in Europa" stellt die Ergebnisse einer Tagung vor. International renommierte Forscherinnen und Forscher befassten sich in diesem Rahmen erstmals mit der Vielfalt der Transferprozesse der Reformation über die "Grenzen" des deutschen Sprachraums. Insbesondere in den Nachbarländern und Kontaktzonen deutscher Siedlungsgebiete wurde die Reformation im 16. Jahrhundert gefördert. Die Länderbeiträge befassen sich mit Dänemark, Niederlande, Elsass/Frankreich, England, Schweiz, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Slowakei, Siebenbürgen/Rumänien, Schlesien/Polen.

Der Sammelband zeichnet nach, welche Strategien und Maßnahmen dazu führten, dass bei ethnisch und politisch differierenden Nachbarn eine nachhaltige Resonanz auf die Reformation und deren Stabilisierungskraft möglich wurde. In einem zweiten Teil des knapp 500seitigen Bandes stellen ausgewiesene Experten die aktuelle Situation im 20./21. Jahrhundert der geschichtlichen protestantischen (Minderheits-)Kirchen in parallelen Länderbeiträgen dar.

Dr. Ulrich A. Wien, geb. 1963, studierte in Heidelberg und Tübingen evangelische Theologie. 1997 Ordination als Pfarrer der Ev. Kirche der Pfalz, 1998 Promotion in Heidelberg. Akademischer Direktor am Institut für Ev. Theologie der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau.

10. Oktober 2017: "Vom Turm schlägt eine andere Zeit" - Axel Humbert singt Kunstlieder aus der Pfalz

"Vom Turm schlägt eine andere Zeit". Axel Humbert singt Kunstlieder aus der Pfalz

Axel Humbert, Bass-Bariton
Fred Rensch, Klavier

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Firma Schulz Speyer Bibliothekstechnik AG

In dem Liederabend "Vom Turm schlägt eine andere Zeit" macht sich der Bass-Bariton Axel Humbert auf die Suche nach Kunstliedern von Komponisten aus seiner Pfälzer Heimat. Begleitet von dem Pianisten Fred Rensch präsentiert er weitestgehend unbekannte Werke aus dem 18. bis 21. Jahrhundert. Tonkünstler wie Gottfried Weber (1779-1839) aus Freinsheim, Georg Vierling (1820-1901) aus Frankenthal, Bernhard Scholz (1835-1916) aus Mainz und Richard Rudolf Klein (1921-2011) aus Landau repräsentieren eindrucksvoll das wertvolle Liedschaffen in der Pfalz. Mit einem Stück des Frankenthalers Hans Carste (1909-1971), dessen "Tagesschau-Erkennungsmelodie" uns allen bestens vertraut ist, wird auch der Bereich der Unterhaltungsmusik gestreift.

Axel Humbert

Der Bass-Bariton Axel Humbert studierte Gesang bei Prof. Charlotte Lehmann an der Hochschule für Musik in Würzburg. Während seines Studiums wurde er Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung und der Yehudi-Menuhin-LiveMusicNow-Foundation. Er debütierte 2005 als "Don Alfonso" in Mozarts "Così fan tutte" am Theater in Nordhausen. Neben überregionaler Konzerttätigkeit gastierte Axel Humbert bei zahlreichen Opernproduktionen. So war er 2007 als "Prospero" in Reichardts "Die Geisterinsel" im Schlosstheater Rheinsberg (Berlin) zu hören. Von 2008 bis 2013 war er festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim, wo er in den Spielzeiten 2013/14 und 2015/16 als Gast verpflichtet wurde. Axel Humbert versieht Lehraufträge für Gesang an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg und an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Fred Rensch

Nach frühem Klavierunterricht bekam Fred Rensch mit 15 Jahren intensiven Orgelunterricht bei Heinz Markus Göttsche am Kirchenmusikinstitut in Heidelberg und bald auch Klavierunterricht bei Konrad Meister an der Musikhochschule Heidelberg. Er studierte Schulmusik und Klavier bei Konrad Meister in Heidelberg und Bremen, dann ein weiteres Jahr bei Ludwig Hoffmann in München. Fred Rensch wurde Korrepetitor am Nationaltheater Mannheim und beim Rundfunkchor des NDR. 1978 begann er seine Lehrtätigkeit mit Lehraufträgen für Klavier am Kirchenmusikinstitut Heidelberg und für Korrepetition an der Musikhochschule Heidelberg/Mannheim. Ab 1983 hat er an der Musikhochschule Frankfurt am Main und seit 1993 an der Musikhochschule Mannheim jeweils eine Dozentur für Korrepetition inne. Neben der Korrepetitionsarbeit und Begleitung von Sängern an der Hochschule, übt er eine rege Konzerttätigkeit aus. 

24. Oktober 2017: Ausstellungseröffnung "Die schönsten deutschen Bücher 2016"

Laufzeit der Ausstellung: 25. Oktober - 25. November 2017

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 24. Oktober 2017, 19 Uhr
Franz Dudenhöffer und Joachim Roßhirt stellen eine Auswahl der "Schönsten" des Jahrgangs 2016 im Lesesaal vor.

In dem Wettbewerb »Die schönsten deutschen Bücher« wählten zwei Expertenjurys in einem aufwändigen Verfahren die 25 »Schönsten deutschen Bücher« des Jahres, jeweils fünf Bücher aus fünf Kategorien: »Allgemeine Literatur«, »Fachbücher, Wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Schulbücher«, »Ratgeber«, »Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge« und »Kinderbücher, Jugendbücher«.

Die 25 Schönsten sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung. Die prämierten Bücher zeigen eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten, jedoch berücksichtigt die Auswahl auch das leisere, solide gemachte Lesebuch. Bücher, die Zeichen setzen und wichtige Trends und Strömungen des Buchmarkts aufzeigen.

Mit den Wettbewerben will die Stiftung Buchkunst den Blick der Öffentlichkeit über den Inhalt hinaus auf buchgestalterische und buchherstellerische Spitzenleistungen lenken und damit dem Medium und seiner Form in Deutschland mehr Aufmerksamkeit schenken.

21. November 2017: Ausstellungseröffnung "300 Jahre Kirchenmusik an der Dreifaltigkeitskirche Speyer"

Ausstellung in Kooperation mit der Dreifaltigkeitskirchengemeinde und dem Bauverein der Dreifaltigkeitskirche.

Laufzeit der Ausstellung: 22. November 2017 - 27. Januar 2018

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 21. November 2017, 19 Uhr
Einführung von Dr. Daniel Fromme
Musikalische Umrahmung mit Kompositionen aus dem historischen Notenbestand der Dreifaltigkeitskirche

Zum 300. Geburtstag der 1717 eingeweihten Dreifaltigkeitskirche widmet sich das Landesbibliothekszentrum in seiner Ausstellung der Musik, die in dem barocken Gotteshaus erklungen ist und bis heute erklingt. Im Mittelpunkt steht dabei der historische Notenbestand des Protestantischen Kirchenchores, der 1989 als Dauerleihgabe in die Pfälzische Landesbibliothek kam und nun erstmals aufgearbeitet wurde.

Aus dem 18. Jahrhundert, in der die Kantoren der Dreifaltigkeitskirche die sonntäglich aufzuführenden Kantaten noch selber komponieren, ist so gut wie keine Musik mehr erhalten. Hier geben vor allem archivalische Belege Einblicke in die Aufführungspraxis an der Dreifaltigkeitskirche. Für das 19. Jahrhundert, in dem die Kirchenmusik Aufgabe der Lehrerorganisten wurde und der Kirchenchor als Laienchor neu gegründet wurde, liegen dagegen zahlreiche Notendrucke und Handschriften vor. Sie dokumentieren ein breites Spektrum geistlicher Musik, von den Gemeindechorälen über Orgelmusik bis zur Chormusik. Einfache Chorsätze zeitgenössischer Meister kamen dabei ebenso zur Aufführung wie die großen Oratorien Händels oder Mendelssohns. Im 20. Jahrhundert wurde das Repertoire - nach einer Zeit der Konzentration auf die alten Meister - bald um neue Stilrichtungen wie Gospel und Jazz erweitert. So zeigt sich die Musik an der Dreifaltigkeitskirche in Konzert und Gottesdienst heute bunter als je zuvor.

Die Ausstellung beleuchtet die kirchenmusikalische Praxis der Speyerer Dreifaltigkeitskirche im Lauf der letzten drei Jahrhunderte. Sie gibt Einblicke in das Repertoire, stellt die verantwortlichen Musiker vor und zeigt die Bezüge zur allgemeinen Musikgeschichte auf.

Veranstaltungsübersicht Rheinische Landesbibliothek Koblenz

10. August 2017: Lesung „Que(e)rgelesen – Diskussionsrunde zu schwuler Literatur". Eine Veranstaltung im Rahmen der PrideWeeks 2017

„Que(e)rgelesen – Diskussionsrunde zu schwuler Literatur". Eine Veranstaltung im Rahmen der PrideWeeks 2017

Donnerstag, 10. August 2017, 19 Uhr

Im Rahmen der PrideWeeks 2017 veranstaltet das Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Reuffel und dem Verein zur Förderung des Koblenzer Christopher Street Days e.V. eine Literaturveranstaltung der etwas anderen Art. Vorgestellt werden fünf zeitgenössische Romane mit mehr oder weniger schwuler Thematik, aus denen Auszüge vorgetragen werden und über welche die Diskussionsteilnehmer sich dann austauschen. Wie werden die schwulen Protagonisten dargestellt? Ist die Handlung authentisch? Kann man sich mit den beschriebenen Figuren identifizieren? Diese und mehr Fragen – nicht zuletzt die, ob der Roman gefällt oder nicht – sollen erörtert werden. Zusätzlich wird es am Ende noch eine besondere Leseempfehlung von jedem der fünf Diskutanten geben, so dass genug Lesestoff für einen gemütlichen Herbst mit auf den Weg gegeben werden kann. Abgerundet wird das Ganze durch eine kleine Ausstellung schwuler Literatur, die im Zeitraum vom 7. bis 19. August 2017 zu sehen sein wird.

Folgende Romane werden diskutiert: Im Versteck von Matthew Griffin, Tschick von Wolfgang Herrndorf, Paris-Austerlitz von Rafael Chirbes, Das Ende von Eddy von Édouard Louis sowie Haus voller Wolken von Jan Stressenreuter

Es diskutieren: Roland Dinspel, Frank Eller, Rainer Marquardt, Ronny Matthes und Benjamin Merkler

21. September 2017: "LUTHER IN LAACH" Ausstellungseröffnung der Benediktinerabtei Maria Laach und des Landesbibliothekszentrums als Beitrag zum Reformationsjahr

Luther in Laach: Ausstellung der Benediktinerabtei Maria Laach und des Landesbibliothekszentrums als Beitrag zum Reformationsjahr

Donnerstag, 21. September 2017, 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung von Pater Dr. Augustinus Sander OSB im Dialog mit Dr. Annette Gerlach. Mit  Musik der Lutherzeit mit musicforawhile
Laufzeit der Ausstellung: 21.09.2018 - 31.10.2017

Die Ausstellung will den Besucher in einen Dialog mit ausgewählten Schwerpunkten der Theologie Luthers bringen. Sie zeigt den „Reformkatholiken“ Luther im Kontext des theologischen Diskurses der Kirche. Neben der (teilweise ganz überraschenden) katholischen Ursprünglichkeit der Theologie Luthers sind ebenso die divergierenden Wirkungen der Reformation gerade auch im konfessionellen Streit zu betrachten, hin zu den ökumenischen Bemühungen, die nicht zuletzt durch das Reformationsgedenken eine Stärkung erfahren (müssen).
Dazu kann die Ausstellung einen Impuls geben, gerade wenn Luther weder isoliert und oberflächlich noch verklärend betrachtet wird.
Zudem zeigen die Exponate die Bedeutung der Sammlungsgeschichte der Bibliothek der Benediktinerabtei. Das Leitmotiv der Ausstellung ist auch das Prinzip jeder Bibliothek: „Dialog“ - zwischen Büchern und Lesern, aber auch innerhalb der Bestände.

23. September 2017: Bücherbasar

Samstag, 23. September 2017, 10 bis 13 Uhr

Bücher aus dem Dublettenbestand der Rheinischen Landesbibliothek und der Landesbüchereistelle werden auf dem Bücherbasar im Landesbibliothekszentrum am Bahnhofplatz in diesem Herbst angeboten.
Interessierte erhalten die Gelegenheit, Bücher aller Fachgebiete zu sehr günstigen Preisen zu erwerben. Neben wissenschaftlichen Werken können auch heimatkundliche Titel, Romane, Reiseführer, Bildbände und sonstige Unterhaltungsliteratur erstanden werden - vieles davon in fast neuwertigem Zustand

2. November 2017: Ausstellungseröffnung „Deß berühmmten und herrlichen Flusses Rhein eigentliche und warhafftige Beschreibung“

„Deß berühmmten und herrlichen Flusses Rhein eigentliche und warhafftige Beschreibung“
 Ausstellung von Rheinlaufkarten der Sammlung Hellwig im Landesbibliothekszentrum

Donnerstag, 2. November 2017, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Vortrag von Dr. Helmut Frühauf und Dr. Armin Schlechter
Laufzeit der Ausstellung: 2.11.2017 – 2.12.2017

In der Kartographie des Rhein-Gebietes entstanden in der Mitte des 16. Jh. ausgehend von Sebastian Münster Karten des Rheinlaufes in außergewöhnlichem Format. Mehr als 150 Jahre lang wurden diese Karten meist in enger Anlehnung an die Urfassung immer wieder kopiert und neu aufgelegt. Sie waren als dekorative Schmuckstücke ebenso geschätzt wie als Orientierungshilfe für Reisende zu Wasser und zu Land.

Die Kartensammlung Hellwig, die die Rheinische Landesbibliothek 2008 vom Sammler selbst erwarb, umfasst mehr als 300 Karten des gesamten Rheinlaufes in seinen unterschiedlichen Abschnitten mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet des Mittelrheines. Der Bestand bezieht sich insgesamt auf vier verschiedene Jahrhunderte Kartographie, angefangen im 16. Jahrhundert bis hin zum 19. Jahrhundert.
Die Ausstellung, die in die Themenbereiche Rheinlaufkarten, Kriegerische Auseinandersetzungen und Territorialkarten gegliedert ist, zeigt die wichtigsten Karten dieser Sammlung.
 

7. Dezember 2017: Vortrag "Die Amerikaner am Rhein. Neue Quellen zur Besatzungspolitik der Vereinigten Staaten nach dem Ersten Weltkrieg"

Die Amerikaner am Rhein. Neue Quellen zur Besatzungspolitik der Vereinigten Staaten nach dem Ersten Weltkrieg
Vortrag von Dr. Kai-Michael Sprenger

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 Uhr

Über die „Amerikaner am Rhein“ spricht Dr. Kai-Michael Sprenger, Referent für Landesgeschichte im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, in seinem Vortrag im Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek in Koblenz. In der Regel verbinden sich Erinnerungen an die amerikanische Besatzungszeit mit den Jahren nach 1945. Doch in Koblenz und Umgebung, in der Eifel und im Westerwald waren die Amerikaner als Besatzungsmacht bereits nach dem Ersten Weltkrieg, ein Umstand, der durch die umstürzenden Ereignisse des 20. Jahrhunderts und den Zweiten Weltkrieg nahezu vollends aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden ist. Es war das Verdienst des Referenten, diese Jahre nach dem Ersten Weltkrieg in seinem durch viele Quellen belegten Vortrag dem Vergessen entrissen zu haben. Zahlreiche Nachfragen gaben zu erkennen, dass ein gewichtiges zeitgeschichtliches Thema der Geschichte unseres Landes geradezu darauf wartet, durch weitere Forschungsarbeiten erschlossen zu werden.

Kontakt kulturelle Veranstaltungen

LBZ / Bibliotheca Bipontina
Dr. Sigrid Hubert-Reichling
Telefon: 06332 16403
E-Mail: hubert-reichling(at)lbz-rlp.de 

LBZ / Pfälzische Landesbibliothek
Ute Bahrs
Telefon: 06232 9006-244
E-Mail: bahrs(at)lbz-rlp.de

LBZ / Rheinische Landesbibliothek
Dr. Barbara Koelges
Telefon: 0261 91500-474
E-Mail: koelges(at)lbz-rlp.de

Führungen und Schulungen

Die Bibliotheken des Landesbibliothekszentrums bieten auch individuelle Führungen und Schulungen für Schulklassen und andere Gruppen an. Interessiert? Weitere Informationen finden Sie unter Schulungen und Lernangebote.

Programm 2. Halbjahr 2017

Veranstaltungen (pdf-Datei) in der Rheinischen Landesbibliothek

Veranstaltungen (pdf-Datei) in der Pfälzischen Landesbibliothek

Inhalt teilen