Frau schaut durch ein Bücherregal © Royalty-Free / Corbis

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Veranstaltungsübersicht Bibliotheca Bipontina Zweibrücken

23. August 2018: „Tempel, Gräber und Altäre: Das griechische Relief” Vortrag von Anita Bischoff

Vortrag „Tempel, Gräber und Altäre: Das griechische Relief” von Anita Bischoff am 23. August 2018, 19.30 Uhr

Die Griechen sind von Anfang an begnadete Geschichtenerzähler auf den Spuren ihres Ahnherrn Odysseus gewesen.
Früh schon breiteten sich Bilderwelten aus, wuchsen auf Gefäßen, umrankten die Tempel, dienten als Grabschmuck, bedeckten die Wände, verkündeten in leuchtenden Farben den Ruhm von Göttern und Heroen und erhoben das Leben der Menschen zu dauernder Gültigkeit.
Das Relief – dem Hintergrund verhaftet – lässt sich besonders gut in seiner Entwicklung an Tempeln, Grabmälern, Sarkophagen und Altären verfolgen, von den Metopen an dorischen Tempeln bis hin zu den in barocker Pracht überbordenden Göttern und Giganten am Pergamonaltar.
Die Reliefs sprechen aber auch an klassischen Grabmälern eine ganz leise, persönliche Sprache, die uns anrührt und den Menschen der Antike nahe sein lässt, eine zarte Sprache von Vertrautheit und Verlust.

Vortragsort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

20. September 2018: Vortrag „Das Labyrinth“ von Gerhard Kaiser

20. September 2018 Vortrag: „Das Labyrinth“ von Gerhard Kaiser

 

Weitere Informationen folgen



Vortragsort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

bis 28. September 2018: Ausstellung „Die Edition des Tagebuchs eines Zweibrücker Schulrektors”

Ausstellungseröffnung „Die Edition des Tagebuchs eines Zweibrücker Schulrektors: Hans Stich (gest. 1937) und seine Zeit”

In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Zweibrücker Standort des Landesbibliothekszentrums präsentieren Studierende der Universität des Saarlandes ab dem 12. Juli 2018 in der Bibliotheca Bipontina die Ausstellung „Die Edition des Tagebuchs eines Zweibrücker Schulrektors: Hans Stich (+1937) und seine Zeit“.
Anhand des handschriftlichen Tagebuchs des ehemaligen Schuldirektors Dr. Hans Stich (1854-1937) werden exemplarisch Editionstechniken vorgestellt. Begleitend widmet sich die Ausstellung dem Privat- und Berufsleben des Schulleiters des ehemals ältesten Gymnasiums der Pfalz, dem späteren Herzog-Wolfgang-Gymnasium (gegründet 1559). Edition und Biographie werden in den historischen Kontext des Ersten Weltkrieges und des Interbellums eingebettet.
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des Seminars „Editionswissenschaft“ vom Wintersemester 2017/18 unter Leitung von Prof. Dr. Nine Miedema im Masterstudiengang „Literatur und kulturelle Praxis“ und ist
ein neuer Beitrag der Reihe “Ergebnisse aus einer Forschungsbibliothek“

Ausstellungsort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken

Ausstellungsdauer:
12.07. - 28.09.2018

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

18. Oktober 2018: Ausstellungseröffnung „Alpha und Omega – Die Kunst der Initiale im fürstlichen Bestand der Bibliotheca Bipontina“

Ausstellungseröffnung „Alpha und Omega – Die Kunst der Initiale im fürstlichen Bestand der Bibliotheca Bipontina“ am 18. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Aus der antiken Tradition, nicht mit Interpunktion versehene Text durch die Hervorhebung einzelner Buchstaben zu strukturieren, entwickelte sich eine besondere Form des Buchschmucks. – Den Beginn ganzer Texte, von Kapiteln oder Absätze zahlreicher Handschriften und Drucke markierte auch in neueren Zeiten häufig eine ästhetisch gestaltete Initiale, die oft prächtiger, aber auch einziger Schmuck war.
Das Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina zeigt aus dem Fundus ihrer herzoglichen Büchersammlung Beispiele unterschiedlicher Initialen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Illustriert wird einerseits die Entwicklung von den gemalten Bianchi Girari der Humanisten-Handschriften über die ganzseitige Holzschnittinitiale in Inkunabeln z.B. des Augsburger Druckers Günther Zainer bis hin zum prächtig gestalteten Anfangsbuchstaben, der die Ehrfurcht vor dem Wort Gottes in Bibeln der Reformationszeit unterstreicht. Sie mündet schließlich in der Barockinitiale, zumeist dem Ausdruck des reinen l’art pour l’art.
 Zum anderen wurde das Bildprogramm der dominierenden Anfangsbuchstaben selbst zu einem weiteren wichtigen Teil der Ausstellung. Von zeitlichen aber auch regionalen Einflüssen bestimmt, unterscheidet sich die Gestaltung der Initialen. Rein ornamentale Formelemente werden neben solchen aus der Pflanzen- und Tierwelt gezeigt. Hierbei wie auch besonders bei der Wahl menschlicher Figuren, sogar ganzer Szenen zur Ausgestaltung von Initialen, ist die Art der Verwendung solcher Beigaben durch einzelne Drucker zu zeigen. Beispiele, bei denen besonders gestaltete Einzelbuchstaben willkürlich aus dem jeweiligen Vorrat von Zierelementen einer Werkstatt entnommen werden stehen solchen Initialen gegenüber, die in ihrer Motivik bewusst auf den Inhalt des eingeleiteten Textes abgestimmt sind.
Die Ausstellung ist eines der Ergebnisse der Zusammenarbeit der Bibliotheca Bipontina mit der Universität des Saarlandes.

Kuratorinnen: Alrun Frings, Dr. Sigrid Hubert-Reichling

Laufzeit der Ausstellung: 18.10.2018 - 30.01.2019

Ort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

Oktober 2018: Vorlesewettbewerb für Erwachsene

Vorlesewettbewerb für Erwachsene.
Eine gemeinsame Veranstaltung der „Zweibrücker Bibliotheken“ in der Bibliothek der Hochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken.

 

Weitere Informationen folgen.

Ort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

29. November 2018: Vortrag „Einhorn, Kometen und Heuschrecken... Die Menschen in der frühen Neuzeit und Erschröckliches in ihrer Umwelt“ von Prof. Dr. Helmut Reichling

Vortrag von Prof. Dr. Hubert-Reichling „Einhorn, Kometen und Heuschrecken... Die Menschen in der frühen Neuzeit und Erschröckliches in ihrer Umwelt”

 

Weitere Informationen folgen


Ausstellungsort:
Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina
Bleicherstr. 3                          
66482 Zweibrücken

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 – 13 Uhr
Montag, Mittwoch, Freitag 14 – 17 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos


Veranstaltungsübersicht Pfälzische Landesbibliothek Speyer

bis 8. September 2018: Ausstellung „Darüber lacht die Republik - Friedrich Ebert und 'seine' Reichskanzler in der Karikatur“

Eine Wanderausstellung der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung gezeigt.

Laufzeit der Ausstellung: 25. April - 8. September 2018

Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 25. April 2018, 19 Uhr

Einführung: Dr. Michael Braun, Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte.
Der Eintritt ist frei.

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen regelrechten Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

In der Ausstellung „Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ‚seine‘ Reichskanzler in der Karikatur“ wird eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen präsentiert, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

Die Auswahl der Karikaturen erfolgte zum einen nach optischen und künstlerischen Gesichtspunkten; zum anderen sollten die Karikaturen auch heute noch ohne komplizierte Erläuterungen verständlich sein. Auch wenn die Zeichnungen zum großen Teil auf das politische Tagesgeschehen Bezug nehmen und es widerspiegeln, so lassen sie sich zumeist auch ohne Hintergrundwissen intuitiv verstehen. Manche wirken noch heute erstaunlich aktuell. Dies spricht für die außergewöhnliche Qualität der Karikaturisten und ihrer Werke, die die Betrachter auch ohne Vorkenntnisse genießen können.

Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, die von den Karikaturisten besonders häufig aufgegriffen wurden. Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das demokratische System, das diese verkörpern. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf die politische Kultur einer Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägen.

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.  

19. September 2018: Ausstellungseröffnung „Rheinstrom: Deß berühmmten und herrlichen Flusses eigentliche und warhafftige Beschreibung“

„Rheinstrom: Deß berühmmten und herrlichen Flusses eigentliche und warhafftige Beschreibung

Mittwoch, 19. September 2018, 19 Uhr
Einführung: Dr. Helmut Frühauf, Dr. Armin Schlechter


Der 1912 in Saarbrücken geborene und 2017 verstorbene Fritz Hellwig war ein habilitierter Historiker, spielte aber auch eine große Rolle beim politischen Neuanfang in Deutschland nach 1945. Von 1953 bis 1959 war er Bundestagsabgeordneter der CDU. Im Anschluss wurde er Mitglied der Hohen Behörde der Montanunion in Luxemburg und wechselte 1967 als Vizepräsident zur Kommission der Europäischen Gemeinschaften nach Brüssel. Daneben verfasste Fritz Hellwig eine große Zahl von Büchern und Aufsätzen. Weiter war er ein engagierter Sammler. Bei allen seinen Tätigkeiten stand seine saarländische Heimat im Vordergrund. 2008 erwarb das LBZ/ Rheinische Landesbibliothek Koblenz in Gestalt einer 366 Nummern umfassenden Rheinlaufkartensammlung einen Teil dessen, was Hellwig im Verlauf von 70 Jahren zusammengetragen hatte. Diese einmalige Spezialsammlung besteht aus Karten vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert, die den Verlauf des Rheins von seiner Quelle bis zur Mündung oder aber kleinere Strecken darstellen. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine herausragende Quelle zur Entwicklung der Kartographie in Europa. Diese Karten lassen sich in drei Gruppen einteilen. Bei den eigentlichen Rheinlaufkarten steht der Fluss mit den angrenzenden Gebieten im Vordergrund. Die Kriegskarten behandeln die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich vor allem am Oberrhein vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert. Territorialkarten bilden schließlich Länder oder andere zusammengehörige regionale Einheiten ab. Die Ausstellung zeigt herausragende Beispiele von Karten dieser drei Gruppen aus der Sammlung Hellwig.

Laufzeit der Ausstellung: 19.09.-25.10.2018
Der Eintritt ist frei

 

 

19. Oktober 2018: „Jazzkaleidoskop“. Bibliothekskonzert mit dem Christof Heringer Quintett

"Jazzkaleidoskop". Bibliothekskonzert mit dem Christof Heringer Quintett

Freitag, 19. Oktober 2018, 19 Uhr
Einführung: Dr. Peter Schiedermaier

Der Pirmasenser Pianist, Komponist und Musikpädagoge Christof Heringer und sein Ensemble sind eine feste Größe in der Jazzszene der Pfalz- und Saarregion. In unterschiedlicher Formation - zumeist als Jazztrio - treten sie bei zahlreichen Festivals und Konzerten auf. Im Zentrum stehen dabei eigene Stücke aus der Feder von Christof Heringer, der seine musikalische Ausbildung an der Pfälzischen Musikakademie in Speyer und der Bundesakademie in Trossingen erhielt und als Jazzpianist zahlreiche Preise gewonnen hat.

Das Bibliothekskonzert wird einen Einblick in sein vielfältiges kompositorisches Schaffen geben, indem es unter dem Titel "Jazzkaleidoskop" einen Querschnitt aus den letzten Programmen des Christof Heringer Quintetts präsentiert. In Zukunft lassen sich seine Kompositionen auch im Landesbibliothekszentrum studieren, denn Christof Heringer wird im Rahmen des Konzerts seine Noten an die Musiksammlung der Pfälzischen Landesbibliothek übergeben. Mitreißende Rhythmen in unterschiedlichem Zeitmaß, interessante Harmonie- und Akkordstrukturen machen das Programm zu einem besonderen Klangerlebnis, zu dem wir herzlich einladen.

Es musizieren:
Matthias Wolf (Bass)
Helmut "Daisy" Becker (Trompete)
Thomas Girard (Saxophon)
Uli Gessner (Drums)
Christof Heringer (Piano & Composition)

Mit freundlicher Unterstützung der Firma Schulz Speyer Bibliothekstechnik AG
Der Eintritt ist frei

30. Oktober 2018: Ausstellungseröffnung „Die schönsten deutschen Bücher 2017“

„Die schönsten deutschen Bücher 2017“

Dienstag, 30. Oktober 2018, 19 Uhr
Einführung: Franz Dudenhöffer, Joachim Roßhirt
Musikalische Umrahmung: Christian Riesbeck (Gitarre u. Gesang)

Die Besonderheit: Eine Ausstellung zum Anfassen im Lesesaal der Pfälzischen Landesbibliothek.
Bei der Eröffnung im Lesesaal stellen Franz Dudenhöffer und Joachim Roßhirt eine Auswahl der gekürten Bücher vor und schließen mit ihrem jeweils persönlichen Favoriten für „Das Schönste“ unter ihnen ab. Christian Riesbeck umrahmt die Eröffnung musikalisch. Im Anschluss sind die Gäste eingeladen, die Bücher in die Hand zu nehmen, um sich selbst ein Bild zu machen oder einfach im Gespräch bei Wein und Gebäck zu verweilen.

Die Stiftung Buchkunst kürt seit 1965 die schönsten und innovativsten Bücher des Jahres. 2017 konkurrierten im Wettbewerb 727 Einsendungen um den Titel, zu den 25 schönsten deutschen Büchern zu gehören. Die ausgewählten Bücher sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten. Katharina Hesse, die Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, nimmt einen Trend wahr, der auch für 2017 gilt: „Der Farbschnitt schmückte zahlreiche Einsendungen. Und er wird immer bunter und ausgefallener. Auffällig oft wurden außerdem die Farben Rot und Schwarz in der Gestaltung verwendet. Dies spiegelt sich auch bei unseren Ausgezeichneten wider.“
Zur Teilnahme zugelassen sind Bücher aus deutschen Verlagen, sowie Bücher aus ausländischen Verlagen, sofern die technische Produktion ausschließlich in Deutschland erfolgte.

Laufzeit der Ausstellung: 30. Oktober - 1. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-18 Uhr, Samstag 9-12 Uhr
Der Eintritt ist frei

 

 

6. November 2018: Ausstellungseröffnung „Aller Gewächs der Bäumen / Stauden und Kräutern“

"Aller Gewächs der Bäumen / Stauden und Kräutern" Eine Ausstellung historischer Pflanzenbücher anlässlich des 150. Jubiläums der Gründung der POLLICHIA-Kreisgruppe in Speyer

Dienstag, 6. November 2018, 19.00 Uhr
Grußwort: Dr. Jürgen Ott 
Einführung: Dr. Armin Schlechter

Die POLLICHIA, heute ein Verein für Naturforschung und Landespflege e.V., wurde 1840 gegründet. 1868 bildete sich die Speyerer Kreisgruppe, die 2018 ihr 150jähriges Bestehen feiern kann. Benannt wurde der Verein nach dem Kaiserslauterner Arzt und Botaniker Johann Adam Pollich, der 1776/77 mit seiner ‚Historia plantarum in Palatinatu electorali sponte nascentium‘ eine dreibändige Beschreibung der kurpfälzischen Pflanzenwelt vorgelegt hat.
Aus Anlass des 150jährigen Jubiläums zeigt das Landesbibliothekszentrum ausgewählte Pflanzen- und Kräuterbücher aus seinem Bestand vom 15. bis 19. Jahrhundert, die teils reich illustriert sind. Der Pflanzenwelt kommt schon in der Antike als Teil der Natur eine große Bedeutung zu, wie auch das maßgebliche Werk dieser Epoche zeigt, die ‚Naturalis Historia‘ von Gaius Plinius Secundus. Der biblische Schöpfungsbericht trennt die Flora von Fauna; die Pflanzen entstehen schon am dritten Tag, die Tiere erst am fünften. Im 16. Jahrhundert dominieren Kräuterbücher, bei denen ihr medizinischer Nutzen im Vordergrund steht. Als wichtiger Autor der Zeit ist hier der aus dem pfälzischen Bergzabern stammende Jakob Theodor Tabernaemontanus hervorzuheben. Spätere Pflanzenbeschreibungen wie die von Johann Adam Pollich zielten auf die lückenlose Dokumentation der Flora eines bestimmten Gebietes ab. Die Grundlagen der modernen botanischen Nomenklatur schuf im selben Zeitraum Carl von Linné. Auf ihren Reisen sammelten Forscher wie Alexander von Humboldt oder auch der aus Neuwied stammende Prinz Maximilian zu Wied Belege zu Flora und Fauna aus bis dahin weitgehend unbekannten Ländern.

Laufzeit der Ausstellung: 7. November 2018 bis 19. Januar 2019

Rahmenprogramm:
Mittwoch, 28. November 2018, 19 Uhr: Vortrag „200 Jahre Oberrhein-Ausbau – eine ökologische Bilanz“ – im Rahmen der Ausstellung über die POLLICHIA
Referent: Dr. Emil Dister (Karlsruhe)

Dienstag, 15. Januar 2019, 19 Uhr: Vortrag "Zur Historie der botanischen Sammlungen der POLLICHIA" - im Rahmen der Ausstellung über die POLLICHIA
Referent: Dr. Volker John (Bad Dürkheim)

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

Der Eintritt ist frei

7. November 2018: Ausstellung "Hallo Nachbar"

„Hallo Nachbar“ - eine Wanderausstellung der POLLICHIA e.V. und der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.V.

Die Ausstellung zeigt uns die Artenvielfalt vor der Haustüre in einer besonderen Art. Auf zehn aufklappbaren Standelementen sind die außergewöhnlichen Fotografien des Naturfotografen Dr. Dirk Funhoff zu sehen. Sie sind im natürlichen Lebensumfeld der Tiere und Pflanzen entstanden und lenken unsere Blicke auf ihre jeweiligen Besonderheiten. Ergänzende Texte erlauben tiefere Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt unserer Nachbarschaft. An neun der zehn Elemente sind sogenannte „Erlebnis-Stationen“ angebracht (z.T. Hörstationen, z.T. weitere dreidimensionale Exponate).

Die Standelemente sind vom Erdgeschoss bis ins 2. Obergeschoss verteilt zu finden.

Laufzeit der Ausstellung: 7. November 2018 bis 19. Januar 2019

Veranstaltungsübersicht Rheinische Landesbibliothek Koblenz

9. August 2018: „Que(e)rgelesen – Diskussionsrunde zu queerer Literatur“

„Que(e)rgelesen – Diskussionsrunde zu queerer Literatur“

Donnerstag, 9. August 2018, 19 Uhr

Im Rahmen der PrideWeeks veranstaltet das Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Reuffel und dem Verein zur Förderung des Koblenzer Christopher Street Days e.V. eine Literaturveranstaltung der etwas anderen Art. Vorgestellt werden vier zeitgenössische Romane mit mehr oder weniger queerer Thematik, aus denen Auszüge vorgetragen werden und über welche die Diskussionsteilnehmer sich dann austauschen. Wie werden die Protagonisten dargestellt? Ist die Handlung authentisch? Kann man sich mit den beschriebenen Figuren identifizieren? Diese und mehr Fragen – nicht zuletzt die, ob der Roman gefällt oder nicht – sollen erörtert werden. Zusätzlich wird es am Ende noch eine besondere Leseempfehlung von jedem der vier Diskutanten geben, so dass genug Lesestoff für einen gemütlichen Herbst mit auf den Weg gegeben werden kann. Abgerundet wird das Ganze durch einen musikalischen Rahmen.

Folgende Romane werden diskutiert: Einfach gehen von Steven Amsterdam, Mister Weniger von Andrew Sean Greer, In Paradisum von Yves Petry sowie Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an von Veneda Mühlenbrink.
Es diskutieren: Roland Dinspel, Rainer Marquardt, Benjamin Merkler und Dr. Kirsten Plötz

Der Eintritt ist frei.

 

 

13. September 2018: „Flüchtige Poesie“: Lesung von Gedichten aus dem Poetry Project Berlin mit Musik

„Flüchtige Poesie“ : Lesung von Gedichten aus dem Poetry Project Berlin
Donnerstag, 13. September 2018, 19 Uhr

Am Beginn des „Poetry Projects Berlin“ stand ein offener Workshop mit persisch-sprachigen Jugendlichen aus verschiedenen Notunterkünften. Sie verfassten Gedichte darüber, was ihnen auf der Flucht geschehen ist. Neun Monate später veröffentlichten sie ihre berührenden Texte in der Berliner Anthologie „The Poetry Project – Allein nach Europa“ und lasen sie vor großem Publikum auf dem 16. Internationalen Literaturfestival Berlin. Das enthusiastische Echo, das ihnen entgegenkam, hat sie ermutigt, weiterzumachen
Timo Holzem und Lee Horre, beide Schüler der Schauspielschule Koblenz, lesen eine Auswahl von Gedichten aus dieser Anthologie. Die Lesung wird musikalisch von Sven Berkau begleitet.

Begleitend zur Lesung findet an dem Abend eine Ausstellung von Bildern des syrischen Künstlers Shadi Nseir statt. Die Bilder zeigen Menschen im Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie wollen den Schmerz ablegen und suchen nach einer Lebensader um eine weitere Zukunft aufzubauen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Schauspielschule Koblenz und dem Diakonischen Werk im Rahmen der Interkulturellen Wochen.

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

bis 15. September 2018: Ausstellung „Das Beispiel nützt allein. Raiffeisen, seine Genossenschaften und ihre Ausstrahlung in die Welt“

Ausstellungseröffnung „Das Beispiel nützt allein. Raiffeisen, seine Genossenschaften und ihre Ausstrahlung in die Welt“ 

Eröffnung: Donnerstag 22. März 2018, 19 Uhr 
Laufzeit der Ausstellung: 22. März bis 15. September 2018

Schwerpunkte der bebilderten Ausstellung sind Friedrich Wilhelm Raiffeisens Werdegang, sein Wirken in Weyerbusch, Flammersfeld, Heddesdorf und die Umsetzung seiner Genossenschaftsidee. Daneben stehen die Entwicklung der Genossenschaften nach seinem Tod und deren Verbreitung in aller Welt im Fokus. Erweitert wird diese Wanderausstellung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V. um Exponate aus dem eigenen Bestand des Landesbibliothekszentrums und Leihgaben anderer Institutionen. So wird z. B. ein Brief mit eigenhändiger Unterschrift von Friedrich Wilhelm Raiffeisen aus dem Jahr 1880 an einen Pfarrer, der in seiner Gemeinde einen „Darlehenskassen-Verein“ gegründet hatte, im Original zu sehen sein, ebenso seine Schrift „Die Darlehenskassen-Vereine als Mittel zur Abhilfe der Noth der ländlichen Bevölkerung“ in der Erstausgabe von 1866.

Die Ausstellung wird am 22. März mit einer szenischen Lesung aus Briefen von Wilhelm Raiffeisen eröffnet, für die Sonja Hauertmann in die Rolle der Amalie Raiffeisen schlüpft, der Tochter Raiffeisens, die nach dem Tod der Mutter zur wesentlichen Stütze des stark sehbehinderten Vaters wurde.

Ausstellungsflyer zum Raiffeisen-Jahr

 

18. Oktober 2018: Ausstellungseröffnung „rheinromantik / hungergesicht des mäuseturms“: Reisen an den Rhein

„rheinromantik / hungergesicht des mäuseturms“: Reisen an den Rhein
Eine Ausstellung von Studierenden der Universität Koblenz-Landau
Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19 Uhr

Die Entwicklung des Reisens, die Romantisierung von Landschaften und die Entwicklung einer nationalen Mythologie gehen in der Rheinromantik des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts eine symbiotische Verbindung ein. Goethe, Hölderlin, Kleist und Friedrich Schlegel bereiten den Boden, Lord Byron macht mit seiner Verserzählung Childe Harold's Pilgrimage den Rhein ebenso international populär wie Heinrich Heine mit seinem Loreley-Gedicht. Thomas Klings Gedicht "normale sage" ist das Zitat ("rheinromantik / hungergesicht des mäuseturms") im Titel entnommen, es verhält sich ironisch-kritisch zu der vielfach zum Klischee geronnenen Tradition.
Mit der damit verbundenen Entstehung des modernen Tourismus werden neue Kommunikationsweisen und Textsorten wie Reiseführer oder Ansichtspostkarten, Reiseplakate, Reisekataloge wichtig. Das Rheinthema steht am Beginn der Baedeker-Reiseführer und findet sich auch vielfach als Bildmotiv auf Ansichtskarten.
Die Ausstellung möchte die Bedeutung der Rhein-Reisen aus sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht erschließen. Sie ist das Arbeitsergebnis von zwei Seminaren im Sommersemester 2018 an der Universität Koblenz-Landau.

Die Ausstellung wird am 18. Oktober um 19 Uhr mit einem Vortrag zu Reisen der deutschen Romantiker an den Rhein von Prof. Dr Wolfgang Bunzel vom Freien Deutschen Hochstift und einem Poetry Slam von Joshua Vogelgesang „Scherz, Satire, Ironie ohne tiefere Bedeutung“ eröffnet. 

Laufzeit der Ausstellung: 18. Oktober bis 17. November 2018

Der Eintritt ist frei.

 

 

20. Oktober 2018: Bücherbasar

Bücherbasar im Landesbibliothekszentrum
Samstag, 20. Oktober 2018, 10 bis 13 Uhr

Bücher aus dem Dublettenbestand der Rheinischen Landesbibliothek und der Landesbüchereistelle werden auf dem Bücherbasar im Landesbibliothekszentrum am Bahnhofplatz in diesem Herbst angeboten.
Interessierte erhalten die Gelegenheit, Bücher aller Fachgebiete zu sehr günstigen Preisen zu erwerben. Neben wissenschaftlichen Werken können auch heimatkundliche Titel, Romane, Reiseführer, Bildbände und sonstige Unterhaltungsliteratur erstanden werden - vieles davon in fast neuwertigem Zustand.

29. Oktober 2018: Ausstellungseröffnung „Bücher leben!“

Ausstellungseröffnung „Bücher leben!“

Montag, 29. Oktober 2018, 11 Uhr

„Bücher leben!“, das haben drei Koblenzer Grundschulklassen in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen Irene Maier und Lena Bitter sowie den Mitarbeitern der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. in ihren Projektwochen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Drei Tage haben die SchülerInnen kreativ gewerkelt und die Welt der Bücher eingetaucht.
Die literarischen Begleiter wurden nicht nur inhaltlich besprochen, es wurden auch Covergestaltung, Papierbeschaffenheit, Bindungstechniken und vieles mehr untersucht.
Der Fokus lag auf der spielerischen Selbsterkundung/-erforschung. Die Kinder hatten die Möglichkeit, auf eigene Faust Grenzen zu überschreiten und das zu tun, was normalerweise nicht unbedingt erlaubt ist. Bücher wurden zerrissen, zerschnitten, wieder zusammengeklebt und so zu neuem Leben erweckt. Es mangelte nicht an Phantasie und Kreativität, es entstanden erstaunliche Werke und neue Produkte.
Die selbstgemachten Objekte zeigen nicht nur die künstlerische und handwerkliche Begabung der Kinder, sondern spiegeln dabei auch die Freude am eigenen Schaffensprozess wider.
Die Arbeitsergebnisse wurden zu einer gemeinsamen Ausstellung zusammengetragen und werden nun der Öffentlichkeit präsentiert.
Ein Projekt der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. in Kooperation mit Koblenzer Grundschulen.

Laufzeit der Ausstellung: 29. Oktober bis 17. November 2018

15. November 2018: Vortrag "Stammburg zweier europäischer Herrscherhäuser: Neue Erkenntnisse zu Geschichte und Baugeschichte von Burg Nassau"

Stammburg zweier europäischer Herrscherhäuser: Neue Erkenntnisse zu Geschichte und Baugeschichte von Burg Nassau

Donnerstag, 15. November 2018, 19 Uhr
Vortrag von Alexander Thon, M.A.

Als Stammsitz des gleichnamigen Grafengeschlechts kommt Burg Nassau europäische Bedeutung zu. Gleich zwei bis heute regierende europäische Herrscherhäuser hat die Familie hervorgebracht: die Königinnen und Könige der Niederlande und die Großherzöge von Luxemburg. Herausragende Persönlichkeit ist Graf Adolf (* um 1250, † 1298), der von  1292 bis 1298 als römisch-deutscher König amtierte.
Illustriert mit eindrucksvollem Bildmaterial, wirft der Vortrag schlaglichtartige Blicke auf Geschichte und bauliche Entwicklung der nassauischen Stammburg. Dabei steht die spektakuläre Gründung ebenso im Mittelpunkt wie spätere Teilungsvorgänge und der Verfall ab dem 15. Jahrhundert. Neu aufgefundene Schrift- und Bildquellen geben Auskunft über den Zustand der Ruine im 19. Jahrhundert und erste Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen. Schließlich stellt sich die Frage: Was ist vom mittelalterlichen Baubestand noch vorhanden, was moderne Überformung?
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, nicht nur den jüngst erschienenen Kurzführer zu Burg Nassau, sondern auch weitere Publikationen aus der Feder von Alexander Thon am Büchertisch zu erwerben. Fragen und Diskussion sind ausdrücklich und gern erwünscht.

Referent:
Alexander Thon M.A. (Lahnstein) widmet sich der Erforschung der Landesgeschichte im Gebiet des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz und in den angrenzenden Regionen.

Als freier Historiker hat er inzwischen mehr als 170 Publikationen insbesondere zu Burgen, Kirchen und Denkmälern veröffentlicht und mehr als 130 Vorträge gehalten. Seit 2011 Beratungstätigkeit und Mitwirkung an Radio- und TV-Produktionen (Deutschlandfunk, BBC, ZDF, ARTE). Seit 2017 amtiert Thon zudem als Kanzler der Kaiser Ruprecht Bruderschaft zu Rhens.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt kulturelle Veranstaltungen

LBZ / Bibliotheca Bipontina
Dr. Sigrid Hubert-Reichling
Telefon: 06332 16403
E-Mail: hubert-reichling(at)lbz-rlp.de 

LBZ / Pfälzische Landesbibliothek
Ute Bahrs
Telefon: 06232 9006-244
E-Mail: bahrs(at)lbz-rlp.de

LBZ / Rheinische Landesbibliothek
Dr. Barbara Koelges
Telefon: 0261 91500-474
E-Mail: koelges(at)lbz-rlp.de

Führungen und Schulungen

Die Bibliotheken des Landesbibliothekszentrums bieten auch individuelle Führungen und Schulungen für Schulklassen und andere Gruppen an. Interessiert? Weitere Informationen finden Sie unter Schulungen und Lernangebote.

Programm 2. Halbjahr 2018

Veranstaltungen (pdf-Datei) in der Rheinischen Landesbibliothek

Veranstaltungen (pdf-Datei) in der Pfälzischen Landesbibliothek

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