Landesbibliothekszentrum Bibliotheca Bipontina Zweibrücken © LBZ

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Geschichte der Bibliotheca Bipontina

Die Anfänge der Bibliotheca Bipontina reichen in die Reformationszeit zurück. Buchsammlungen säkularisierter Klöster im Herzogtum Zweibrücken und fürstliche Haus- und Schulbibliotheken bilden ihre Wurzeln.

Mehr zur Geschichte der Bibliotheca Bipontina

Der Dreißigjährige Krieg und die Kriege Ludwigs XIV. von Frankreich hatten die nahezu vollständige Zerstörung der bedeutenden ursprünglichen Buchbestände in Zweibrücken zur Folge.
Im 18. Jahrhundert übernahm die Birkenfelder Linie der Zweibrücker Herzöge die Regentschaft in Zweibrücken.

Aus Bischweiler wurde ihre Bibliothek in die Residenz geholt, eine nahezu unbeschadet gebliebene Buchsammlung des 16. und 17. Jahrhunderts, die von Pfalzgraf Karl I., Herzog Wolfgangs jüngsten Sohn, gegründet und von dessen Erben kontinuierlich erweiterten worden war. 

Zweibrücken besaß nun wieder eine Bibliothek mit wertvollen Handschriften, Inkunabeln und zeittypischer Literatur zu den unterschiedlichsten Themenbereichen, die sogar der Öffentlichkeit zugänglich war.
Unter Christian IV. wurde dies Bibliothek sowie auch die bedeutende Schulbibliothek des Gymnasiums unter der Verwaltung des bekannten Gelehrten Georg Christian Crollius wesentlich gefördert.
Die Büchersammlungen überstanden die Französische Revolution und auch die beiden Weltkriege ohne größere Schäden.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts, Zweibrücken gehörte damals zu Bayern, waren die fürstliche und die Schulbibliothek zusammen mit der Kameralbibliothek dem hiesigen humanistischen Gymnasium zugeordnet.
Es erfolgte eine kontinuierliche Bestandserweiterung.

Im Jahr 1988 wurde die Bibliotheca Bipontina eine selbständige Dienststelle des Landes Rheinland-Pfalz. Seit September 2004 ist die Bibliotheca Bipontina einer der fünf Standorte des Landesbibliothekszentrums.

Historische Bestände und Nächlässe

In der Bibliotheca Bipontina sind außer dem eigenen Bestand auch die Sammlungen folgender Vereine einzusehen und auszuleihen:

  • Historischer Verein Zweibrücken (Orts- und Landesgeschichte)
  • Naturwissenschaftlicher Verein, Zweibrücken (Astronomie)
  • Pollichia, Zweibrücken  (Naturkunde)
  • Verein deutscher Rosenfreunde (Rosen- und Gartenliteratur)

Altbestand

Zu den Besonderheiten der alten Bibliothek gehören neben herausragenden juristischen, theologischen, geographischen und anderen Werken aus der Frühzeit des Buchdrucks, Inkunabeln und Handschriften, auch Bücher, die in der kulturgeschichtlichen Blütezeit des Herzogtums, im 18. Jahrhundert, entstanden sind. Die Bibliotheca Bipontina besitzt zum Beispiel die nahezu vollständige Sammlung der berühmten Klassikerausgabe „Editiones Bipontinae" wie auch die zur gleichen Zeit herausgegebenen Zeitschriften: „Gazette de Deux Ponts", die „Gazette universelle de littérature" und das „Journal de littérature et choix de musique".

Die Handschriften der Bibliotheca Bipotina sind im Katalog von Lars G. Svensson (Institut für Pfälzische Volkskunde und Geschichte, 2002), nachgewiesen.

Hier finden Sie Informationen zu unseren besonderen Beständen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie den Altbestand der Bibliotheca Bipontina benutzen möchten, müssen Sie vorher telefonisch einen Termin mit Frau Dr. Hubert-Reichling vereinbaren.

 

 

Videos der Bibliotheca Bipontina bei YouTube

Zweibrücker Bibliotheken stellen sich vor

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Kontakt

Standortvertretung:

Dr. Sigrid Hubert-Reichling

Telefon: 06332 16403
E-Mail: bipontina(at)lbz-rlp.de

weitere Mitarbeiterin:
Ulrike Riedl 

So finden Sie uns

Das Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina befindet sich zusammen mit dem Helmholtz-Gymnasium im Schulzentrum-Mitte, direkt neben dem Schloßplatz und dem Oberlandesgericht
(Anfahrtsbeschreibung).

Lateinische Texte lesen

Der Lateinunterricht mit Frau Bischoff findet jeden zweiten Mittwoch um 18:00 statt.
Ausgenommen ist die Ferienzeit.

Flyer: Die Zweibrücker Bibliotheken stellen sich vor

Die „Zweibrücker Bibliotheken“, die Hochschulbibliothek, das LBZ / Bibliotheca Bipontina und die Stadtbücherei präsentieren ihren neuen Informationsflyer (pdf-Datei). Er gibt einen Überblick über Öffnungszeiten, Adressen, aber auch Sammlungsinhalte und besondere Angebote der drei öffentlich zugänglichen Einrichtungen.