Kapitelle Köpfe © Benediktinerabtei Maria Laach / Jens Neumann

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Audiodateien zur Ausstellung "Luther in Laach"

Luther 2017 - 500 Jahre Reformation © Geschäftsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland

Die Ausstellung will den Besucher in einen Dialog mit ausgewählten Schwerpunkten der Theologie Luthers bringen. Sie zeigt den „Reformkatholiken“ Luther im Kontext des theologischen Diskurses der Kirche. Neben der (teilweise ganz überraschenden) katholischen Ursprünglichkeit der Theologie Luthers sind ebenso die divergierenden Wirkungen der Reformation gerade auch im konfessionellen Streit zu betrachten, hin zu den ökumenischen Bemühungen, die nicht zuletzt durch das Reformationsgedenken eine Stärkung erfahren (müssen).
Dazu kann die Ausstellung einen Impuls geben, gerade wenn Luther weder isoliert und oberflächlich noch verklärend betrachtet wird.

Zudem zeigen die Exponate die Bedeutung der Sammlungsgeschichte der Bibliothek der Benediktinerabtei. Das Leitmotiv der Ausstellung ist auch das Prinzip jeder Bibliothek: „Dialog“ - zwischen Büchern und Lesern, aber auch innerhalb der Bestände.

Begleitbroschüre zur Ausstellung (pdf-Datei; 20,8 MB)

Die Audiodateien wurden eingesprochen von Dr. Annette Gerlach (Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz) und Pater Dr. Augustinus Sander OSB (Benediktinerabtei Maria Laach).


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Hören Sie sich die Audiodateien in den Räumen der Bibliothek an, so nutzen Sie bitte einen Kopfhörer im Interesse anderer Besucher.

Einleitung
I. Im Dialog mit Luther
II. Luther im Dialog mit der Heiligen Schrift
III. Luther im Dialog mit Augustinus
IV. Luther im Dialog mit Bernhard von Clairvaux
V. Kritischer Dialog
VI. Übersetzung als Dialog
VII. Luther im Dialog mit Luther
VIII. Bekenntnis im Dialog
IX. Liturgie als Dialog
X. Verweigerter Dialog
XI. Ökumenischer Dialog

Einleitung

© Benediktinerabtei Maria Laach / Jens Neumann

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I. Im Dialog mit Luther

1.

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Seine Mutter Margareta, die ich einige Male nach der Zeit fragte, wann ihr Sohn geboren sei, antwortete: An Tag und Stunde erinnere sie sich genau, aber hinsichtlich des Jahres habe sie Zweifel.

Philipp Melanchthon, Über das Leben Martin Luthers, 1546

II. Luther im Dialog mit der Heiligen Schrift

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Ich habe in meiner Jugend viel die Bibel gelesen, weil ich ein Mönch war. Lest ihr sie auch fleißig; denn darauf allein kommt es an.

Martin Luther, Tischreden

III. Luther im Dialog mit Augustinus

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Alle Werke des Augustinus hatte er oft gelesen und bestens im Gedächtnis.

Philipp Melanchthon, Über das Leben Martin Luthers, 1546

IV. Luther im Dialog mit Bernhard von Clairvaux

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Ich schätze den heiligen Bernhard höher als alle Mönche und Geistlichen auf Erden. Seinesgleichen habe ich weder gehört noch gelesen.

Martin Luther, Predigten über das 2. Buch Mose, 1525

V. Kritischer Dialog

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Da sagte Erasmus von Rotterdam ganz offen, Luther habe recht, aber er vermisse bei ihm die Sanftmut. Auch Herzog Friedrich schrieb später einen sehr ernsten Brief an Luther und ermahnte ihn eindringlich, die Schärfe seines Stils zu mäßigen.

Philipp Melanchthon, Über das Leben Martin Luthers, 1546

VI. Übersetzung als Dialog

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Denn ich habe Deutsch reden wollen, nicht Lateinisch oder Griechisch; denn meine Absicht war es, beim Übersetzen Deutsch zu reden. Und es ist öfter vorgekommen, dass wir vierzehn Tage oder auch drei, vier Wochen lang nach einem einzigen Wort gesucht und gefragt haben, es aber mitunter doch nicht gefunden haben.

Martin Luther, Sendbrief vom Dolmetschen, 1530

VII. Luther im Dialog mit Luther

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Luther hat bekanntlich keine neue Kirche gewollt. Luther hat die Kirche reformieren wollen.

Bischof Joachim Wanke, Erfurt 2001

VIII. Bekenntnis im Dialog

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Was Luther beibehalten wollte und welche Form der Lehre und der Sakramentenfeier er guthieß, geht klar aus dem Bekenntnis hervor, das der Kurfürst von Sachsen, Johann, und Fürst Philipp, der Landgraf von Hessen, und andere 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg Kaiser Karl V. übergaben.

Philipp Melanchthon, Über das Leben Martin Luthers, 1546

IX. Liturgie als Dialog

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Dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wie wiederum mit Ihm reden durch Gebet und Lobsang.

Martin Luther, Predigt bei der Weihe der Schlosskirche zu Torgau, 5. Oktober 1544

X. Verweigerter Dialog

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Es war der Fehler des konfessionellen Zeitalters, dass wir weiterhin nur das Trennende gesehen und gar nicht existentiell wahrgenommen haben was uns mit den großen Vorgaben der Heiligen Schrift und der altchristlichen Bekenntnisse gemeinsam ist.

Papst Benedikt XVI., Erfurt 2011

XI. Ökumenischer Dialog

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Ökumenischer Dialog bedeutet, sich von Denkmustern abzuwenden, die durch die Unterschiedlichkeit der Konfessionen entstanden sind und die deren Unterschiede betonen. Stattdessen blicken die Partner im Dialog zuerst auf das, was ihnen gemeinsam ist, und gewichten erst dann die Bedeutung der Unterschiede.

Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Bericht der Lutherisch/Römisch-katholischen Kommission für die Einheit, 213, Nr. 34

Was in der Vergangenheit geschehen ist,
kann nicht geändert werden.

Was jedoch von der Vergangenheit erinnert wird
und wie das geschieht,
kann sich im Lauf der Zeit tatsächlich verändern.

Erinnerung macht die Vergangenheit gegenwärtig.

Während die Vergangenheit selbst unveränderlich ist,
ist die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart veränderlich.

Mit Blick auf 2017 geht es nicht darum,
eine andere Geschichte zu erzählen,
sondern darum,
diese Geschichte anders zu erzählen.

Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Bericht der Lutherisch/Römisch-katholischen Kommission für die Einheit, 2013,Nr. 16
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