Nicht alles steht bei Google oder Wikipedia

Oberstufenschülerinnen und -schüler üben Literaturrecherche im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz. Das Wissen der Welt steht im Internet. Oder doch nicht? Wer unter der Oberfläche fahndet, wer fundiertes Quellenstudium betreiben will, der braucht auch heute das gesammelte Wissen der Bibliothek.

Seit nunmehr 13 Jahren arbeiten deshalb das Hilda-Gymnasium und das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) zusammen.
Bei den sogenannten „Methodentagen“, die das Hilda-Gymnasium üblicherweise in der MSS 11 durchführt, werden die Oberstufenschülerinnen und -schüler auf das wissenschaftspropädeutische Arbeiten vorbereitet. Hier geht es um die Anwendung von Lernstrategien, ebenso wie um die Vorbereitung und Umsetzung von Präsentationen, das richtige Zitieren und auch die Durchführung einer Literaturrecherche. Dazu kommen die Gymnasiasten zur Exkursion ins LBZ. 
Hier werden sie in die Bibliotheksnutzung eingeführt und machen aktiv erste Erfahrungen mit dem Bibliothekskatalog. Dabei wird der Grundstein für die selbstständige Recherche nach zitierfähiger Literatur, die wissenschaftliche Kriterien erfüllt, gelegt. So bekommt auch die Generation, die mit Suchmaschinen und Internet aufgewachsen ist, ein Gefühl dafür, dass man im Netz eben nicht alles findet, was man beispielsweise für eine fundierte Facharbeit braucht.
Aufbauend auf dieser Bibliothekseinführung lernen dann die Schülerinnen und Schüler der folgenden Jahrgangstufe 12 erste Grundlagen für den Umgang mit Literaturdatenbanken. Diese gehen über die Suchmöglichkeiten eines Bibliothekskatalogs hinaus: Hier findet sich beispielsweise auch Aufsatzliteratur. Die Veranstaltung ist nicht für die gesamte Schulstufe verpflichtend, aber auch in diesem Jahr meldeten sich über 60 Schüler/-innen und haben lebhaft recherchiert.