25. April 2017: Vortrag im LBZ Speyer über "Die Pfalz im Königreich Bayern"

Am Dienstag, den 25. April 2017 hält Prof. Dr. Karsten Ruppert um 19 Uhr einen Vortrag, der das Verhältnis der Pfalz zum Königreich Bayern im Rahmen seiner Zugehörigkeit von 1816-1918 beleuchtet. Der Eintritt ist frei.

In Zusammenarbeit mit der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung e.V.

Mit dem Ende Napoleons und der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress wurde die heutige Pfalz 1815 dem Königreich Bayern zugeschlagen. Sie gehörte aufgrund ihrer langjährigen Zugehörigkeit zu Frankreich damals zu den modernsten Regionen Deutschlands. Wie diese in eine aufgeklärte Monarchie integriert wurde, ist das große Thema der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wie sich die Pfalz dann mit den Verhältnissen arrangierte und ihre Identität zu bewahren versuchte, das der zweiten Hälfte.
Ruppert schildert dabei nicht nur die politische Geschichte der Pfalz im 19. Jahrhundert, sondern er geht auch auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur ein. Dieser Blick auf die Pfalz zeigt, wie sehr diese Region die deutsche Geschichte geprägt hat und wie modern diese Landschaft im 19. Jahrhundert war.

Karsten Ruppert, Emeritus des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Katholischen Universität Eichstätt, hat zum Thema 'Pfalz und Bayern im 19. Jahrhundert' gerade zwei Publikationen vorgelegt: Einmal als Herausgeber des Sammelbandes Wittelsbach, Bayern und die Pfalz: das letzte Jahrhundert, der bei Duncker & Humblot erschienen ist; zum anderen mit der Gesamtdarstellung Die bayerische Pfalz 1816-1918. Geschichte, Kultur und Identität, die Ende März bei Kohlhammer erscheinen sollte, aber nun erst Ende September erscheinen wird. Der Vortrag ist mit der Vorstellung der beiden Publikationen verbunden.